Business meets Science

So geht Strukturwandel

Am 9. Mai 2017 fand im O-Werk auf MARK 51°7 die erste Veranstaltung von „Business meets Science“ statt. Rund 120 Gäste aus der Bochumer Wirtschaft und Wissenschaft waren der Einladung der Bochum Perspektive 2022 GmbH gefolgt und erlebten in der neu gestalteten Empfangshalle der ehemaligen OPEL-Zentrale einen gelungenen Auftakt. Der Wissenschaftsjournalist Ralf Krauter führte mit Sachkenntnis und Spaß an der Synthese aus Wirtschaft und Wissenschaft durch den Abend.

Das ehemalige Werksgelände ist heute eine der größten und aufregendsten Baustellen in Deutschland. Dass ausgerechnet hier, inmitten von schwerem Baugerät und Baustellenflair, Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter empfangen wurden, zeigte mit symbolischer Kraft den Wandel Bochums hin zur Wissenschaftsstadt.

MARK 51°7 gibt Impulse

In seinem Grußwort stellte Prof. Dr. Rolf Heyer, Geschäftsführer der Bochum Perspektive 2022 GmbH, die 150-jährige Historie dieser wichtigen Industriefläche vor. MARK 51°7 stehe exemplarisch für den im Ruhrgebiet vollzogenen Strukturwandel: als wesentlicher Impulsgeber für die zukünftig weiter an Bedeutung gewinnende Kooperationen zwischen Industrie und Wissenschaft. Prof. Heyer stellte eine ganze Reihe von Veranstaltungen zum Thema „Business meets Science“ in Aussicht.

Zukunftstechnologie nimmt Fahrt auf

Unter dem Titel „Wenn Zukunftstechnologien Fahrt aufnehmen“ gab der Bochumer Unternehmer und Hochschullehrer Prof. Dr.-Ing. Michael Schugt einen spannenden Einblick in die Entwicklung seines Unternehmens „Scienlab“ vom Start-up 2001 bis zum bedeutenden Zulieferer elektronischer Mess-Systeme für die Autoindustrie. Unternehmerisches Denken, betonte er, müsse Teil der wissenschaftlichen Ausbildung werden, um unter den Studierenden schon früh Gründergeist zu wecken. Gerade junge Vorbilder können Hochschulabsolventen motivieren, die Selbstständigkeit als Alternative zum klassischen Werdegang zu wählen.

Vom Schulterschluss profitieren


Wilfried Neuhaus-Galladé war nicht nur als Präsident der IHK Mittleres Ruhrgebiet, sondern insbesondere als Geschäftsführer des traditionsreichen Familienunternehmens J. D. Neuhaus zu Gast. Er plädierte für den Schulterschluss zwischen Unternehmen und Hochschulen. Das Potenzial an Wissen aus den Universitäten könne das Know-how in den Unternehmen erweitern: Befruchtungsprozesse, von denen die Unternehmen deutlich profitieren.

Die Perspektive der Wissenschaft vertrat Prof. Dr. Elmar Weiler, Professor für Pflanzenphysiologie an der Ruhr-Uni Bochum und neun Jahre lang deren Rektor. Auch er warb für einen intensiven Dialog zwischen Hochschulen und Unternehmen: Beide können voneinander lernen. Die Universitäten sollten sich vermehrt den Unternehmen öffnen, um an konkreten unternehmerischen Fragestellungen mitzuarbeiten. So sei ein intensiver Wissenstransfer gewährleistet, von dem beide Seiten profitieren.

Dialog mit Perspektive

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen: ein konstruktiver Dialog mit den Diskutanten, der beim anschließenden Imbiss fortgeführt wurde – vor eindrucksvoller Kulisse: In der 5. Etage im O-Werk gibt ein 360-Grad-Panorama einen Überblick über die weitläufige Baustelle und vermittelt eine Vorstellung der enormen Dimensionen auf MARK 51°7.

Publikum, Veranstalter und Organisatoren waren begeistert von der Auftaktveranstaltung „Business meets Science“. Nach der erfolgreichen Premiere werden noch in diesem Jahr zwei weitere Veranstaltungen im O-Werk stattfinden.

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Unsere Vision von der Zukunft
Neue Wege für unsere Stadt und Ihre Unternehmen

Freuen Sie sich auf "Bochum 4.0 - Unsere Vision von der Zukunft" im O-WERK auf MARK 51°7, einer der spannendsten Baustellen in der Region und in Deutschland. Erfahren Sie mehr darüber, wie Unternehmen aus Bochum Lösungen gefunden haben, die vierte industrielle Revolution zu meistern, neue Produktionsverfahren etabliert und außergewöhnliche Wege beschritten haben, um Probleme zu lösen!

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Gefördert aus Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe
„Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"

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