Bochum 4.0 –
Unsere Vision
von der Zukunft

Wie verändert die Digitalisierung unser Leben, unser Arbeiten, unsere Art, Dinge zu bewerten? Welchen umwälzenden Charakter IT-getriebene Technologien haben und welche Auswirkungen sie auf unsere Zukunft haben, davon konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Bochum 4.0 – Unsere Vision von der Zukunft“ ein Bild machen.

Unternehmer und die Digitalisierung

Zukunftsforscher Kai Gondlach vom Leipziger Think-Tank 2b AHEAD nahm die anwesenden 150 Gäste mit auf eine Reise durch die Informationstechnologie der vergangenen zehn Jahre und zeichnete in seiner rund einstündigen Keynote das Bild einer Zukunft, in der IT-Technik mehr und mehr Lebensbereiche durchdringen wird. Auf unterhaltsame und gleichzeitig spannende Weise nannte Gondlach zahlreiche Beispiele – und nahm den Anwesenden die Angst davor, dass diese Zukunftstechnologien nichts Gutes verheißen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion im O-Werk auf MARK 51°7, dem ehemaligen Verwaltungsgebäude von Opel in Bochum, führte Moderator Martin W. Puscher die Gäste zurück in die Gegenwart. Was haben Bochumer Unternehmen auf den Weg gebracht, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern?

Industrie 4.0

Etabo etwa: Der Anlagenbauer hat sein komplettes Geschäftsmodell in den vergangenen Jahren umgekrempelt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und er gab jungen Beschäftigten die Möglichkeit und genügend Freiraum, sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Beim Projekt „Etabo 4.0“ sollten Geschäftsprozesse überdacht, neue Produkte ins Leben gerufen und bestehende Strukturen einer Überprüfung unterzogen werden. Geschäftsführer Nikolas Korte brachte es so auf den Punkt: „Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Gelegenheit und den Freiraum, einmal nicht in Hierarchien und althergebrachten Strukturen zu denken. Sie werden überrascht über das Ergebnis sein!“

Die Zukunft des 3D Druckers

Oder Ruhrsource: Der Softwareentwickler aus Bochum-Wattenscheid hat mit Cure3D eine Software im Programm, die aus komplexen digitalen 3D-Modellen vereinfachte Versionen macht, die ganz leicht auf dem 3D-Drucker auszugeben sind. Was die Software zu leisten vermag und wie einfach 3D-Druck sein kann, präsentierte Ruhrsource direkt vor Ort bei "Bochum 4.0 - unsere Vision von der Zukunft".